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Stardust


Total Psychedelic

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Stardust Hergestellt von Williams im Januar 1972. Dies ist ein Vierspieler-Flipper mit vielen Features. Die Bemalung ist in einem eckigen Stil durchgeführt und typisch für jene Periode. Das Spielthema ist nicht klar, da aber die Bemalung mehrere Leute in verzerrten Gebärden, sowie Sterne zeigt, könnte das Thema "Drogen" lauten ;^)

Hintergrundglas: Verzerrte Personen und Sterne. Die Hauptfarben sind Grün, Blau, Gelb und Magenta.

Spielfeld: Symetrische Auslegung mit fünf Jet-Schlagtürmen in der Williams-Standard-Konfiguration der frühen 70er Jahre am oberen Spielfeldrand. Zwei der fünf Schlagtürme sind grün und zwei gelb. Zwei Stehziele befinden sich in den Ecken über den Zielen, welche die korrespondierenden farbigen Schlagtürme erleuchten und im Wert um 10 bis 100 erhöhen. Der Schlagturm in der Mitte leuchtet immer für 100 Punkte auf. Auf der rechten Seite des Spielfelds befinden sich zwei Kugelrettungsgatter - einer oben und einer in der Außenbahn. Beide führen zum Kugeleinwurf. In der Mitte auf der linken Seite des Spielfelds befindet sich ein weiteres Gatter, welches die Kugel von der linken Außenbahn auf den Flipper führt.

Ein hervorstechendes Merkmal auf dem Spielfeld ist der Rotor in der Mitte, der sich von einer Position zur nächsten dreht, wenn gewisse Ziele oder Schlagtürme getroffen werden. Die dabei vergebenen Boni sind: Extra Ball (wenn erleuchtet), Bonus, Doppelbonus, Dreifachbonus, geöffnetes linkes Gatter, geöffnetes rechtes Gatter und geöffnetes unteres Gatter. Zwei Kugelfanglöcher befinden sich in der Mitte des Spielfelds, einer am oberen Ende des Bogens und einer in der Mitte gerade unter den Schlagtürmen. Beide Fanglöcher führen zur Vergabe des gerade durch den Rotator selektierten Bonus. Die Extraball-Rotator-Boni leuchten periodisch auf, abhängig von der 00-90-Punkte-Einheit. Zu den Seiten des mittleren Kugelfanglochs befinden sich zwei Standziele, die den Bonus fortführen und den Pfosten zwischen den Flippern hochheben.

Gehäuse: Die Farben sind Gelb und Magenta auf einem grünen Hintergrund. Die Abbildungen zeigen verzerrte Personen und Sterne.

Diese Maschine ist schon immer beliebt bei den Spielern, was, glaube ich, auf die vielen Features zurückzuführen ist. Allerdings scheint mir die nicht ausbalancierte Punktevergabe eine Schwäche zu sein. Hauptsächlich bekommt man viele Punkte, wenn man den Bonus aufbaut und dann die Doppel- und Dreifach-Punktevergabe erreicht. Da der Rotator irgendwie zufällig arbeitet, ist die Grundstrategie, die Standziele aufzurichten und dann in den Kugelaustoßer zu treffen - und das immer und immer wieder.

Zwar hat das Spiel derzeit wenig Anziehungskraft für Sammler, aber es ist interessant zu spielen, auch wenn es langweilig wird, sobald man das Spielprinzip durchschaut hat.

Stardust haben wir aus einem Garagenverkauf erhalten, als er noch kaum etwas getan hatte. Jemand hatte die Schlagtürme geölt, was sie lethargisch und klebrig machte. Nach dem Reinigen funktionierten sie vernünftig. Ich habe dann den Flipper verkauft. Der Käufer tauschte es zwei Jahre später gegen einen 1971 Bally Expressway (einem sehr viel spannenderem Spiel) ein, weil es ihm langweilig wurde. Nun wurde es neu aufgefrischt und ist jetzt in Händen einer Familie mit jungen Kindern. Ich denke, diese werden noch für viele Jahre damit Spaß haben.


Quelle: The Internet Pinball Database
Hersteller   Williams  
Name   Stardust  
Produktionsjahr   10/1971  
Produzierte Stückzahl   5455  
Designer   Norm Clark  
Künstler   Christian Marche  
Anmerkungen   -  


Gulfstream Flipper von Williams (bis 1976) Swinger

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