Ein Flipper über Flipper
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Ein Flipper für zwei Spieler mit dem Thema "Flipper", der im Mai 1967 bei Gottlieb von Band gelaufen ist. Ein ungewöhnliches Feature ist das Roulette-Rad. Vermutlich gibt es auch eine Vierspielerversion namens "Hi-Score".
Ein Foto des Hintergrundglases kann im Buch "Pinball!" von Sharpe gefunden werden, ein Foto der Gesamtansicht in "Pinball: The Lure of the Silver Ball" von Flower auf Seite 61. Allerdings unterscheidet sich die Gehäusefarbe auf dem Bild von der meines Geräts. Während meins Blau auf Weiß ist, zeigt das Foto Grün und Gelb auf Weiß, wobei ich allerdings glaube, dass das Buch einen Prototypen zeigt.
Hintergrundglas: Ein Wohnzimmer der 60er Jahre. Die zwei Punkteanzeigen sind Teil der gemalten Flipper im Vordergrund, die als Gottlieb Bank-A-Ball (1965) und Ship-Mates (1964) identifizierbar sind.
Spielfeld: Symetrisches Layout mit vier Schlagtürmen und zwei mittigen Kugelauswurflöchern, welche abwechselnd aufleuchten. Der Spielfeldaufbau ähnelt anderen Flippern mit Roulette-Rad wie Suspense von Williams (1969) und A-Go-Go von Williams (1966). Das Roulette-Rad wurde genau zentral über dem Kugelsumpf untergebracht. Zwei Flipperfinger sind darüber auf jeder Seite des Spielfelds zu finden.
Die Flipperfinger sind gepaart, so dass die zwei links unten am Roulette-Rad durch den linken Flipperknopf und die zwei Flipper zur rechten mit dem rechten Flipperknopf kontrolliert werden. Man benötigt deshalb einige Eingewöhnungszeit. Die meisten Leute sind es gewohnt, über den linken Flipperknopf den linken Flipper und mit dem rechten die rechten Flipper zu kontrollieren.
Das Roulette-Rad ergibt die Boni A, B, C, oder Stern. Letzterer vergibt den Extraball. Die Buchstabenboni hängen davon ab, welche Ziele getroffen wurden.
Gehäuse: Rot und Blau auf weißem Hintergrund. Die Grafiken stellen geometrische Figuren dar.
Dieses Gerät war schon immer ein beliebtes Stück in meiner Sammlung und verspricht viel Spielspaß. Es ist auch bei besuchenden Sammlern beliebt und jeder ist vom Roulette-Rad Feature fasziniert.
Dies ist die zweite Maschine in meiner Sammlung. Alle anderen Flipper, die ich zu der Zeit besaß, habe ich inzwischen wieder verkauft. Als ich es erwarb, zeigte es keinerlei Lebenszeichen, hatte Klebestreifen über den Auswurflöchern und schaute bemittleidenswert aus. Aber bei dem Preis konnte ich nicht widerstehen. Nach einigen Monaten Bastelei funktionierte wieder fast alles einwandfrei, aber ich kam nicht weiter und benötigte ein Funktionsschema. Dieses bekam ich von David Marston. Es stellte sich heraus, dass eine Reihe Schalter auf den Relays falsch herum einzubauen waren. Ohne das Schema wäre ich nie darauf gekommen.
Ich war aber nach einiger Zeit überzeugt, dass etwas immer noch nicht vernünftig funktionierte, denn das Rad sollte beim Spielstart eigentlich von A B C wieder in die Ausgangsstellung zurückgehen. Ein Blick in Schemazeichnung zeigte aber, dass sich das Rad tatsächlich nicht zurückstellen sollte. Dieses "Feature" war dazu da, den Spieler zu ermuntern, noch ein weiteres Spiel anzufangen!
Der Flipper ist einer meiner sentimentalen Favoriten, denn hieran konnte ich die Flipper-Reparatur erlernen und er lehrte mich die Prinzipien elektromechanischer Schaltkreise.
| Quelle: The Internet Pinball Database |
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Hersteller
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Gottlieb
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Name
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Super Score
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Produktionsjahr
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04/1967
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Produzierte Stückzahl
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2925
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Designer
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Ed Krynsky
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Künstler
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Art Stenholm
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Anmerkungen
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Auch als 4-Spielerversion unter dem Namen "Hi-Score" produziert
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