Absolut namensgleich, absolut verschieden in der Technik und im Erfolg und
fast zeitgleich 1975 erschienen: Gottlieb's Spirit of '76 und der erste
elektronisch gesteuerte Serienflipper der Welt, der Spirit of 76 von Mirco
Games aus Phönix in Arizona!
Während sich der ultralangweilig designte "Digi-Pin" weniger als 200x
verkaufte, zählt die Gottlieb-Maschine zu den erfolgreichsten
elektromechanischen Flippern überhaupt. Inklusive der 2-Spieler-Varianten
"New York" und "Pioneer" sind deutlich über 11.000 aufgestellt worden.
Das Spielfeld ist symmetrisch aufgeteilt mit klassischen Balldurchläufen
sowie Schlagturmdreieck im oberen Bereich und zwei sich exakt gegenüber
liegenden 4er-Fallzielbänken darunter. Das Spiel ist denkbar einfach:
A-B-C-D-E-F-Lampen mittels Überrollkontakten löschen und die 8 Fallziele
versenken - schon besteht im mittleren Kugelfang die Möglichkeit der
Erzielung von Freispielen, Verlängerungskugeln oder doppelter Abzählung
des bis dahin erzielten Bonus.
Leider werden die Fallziele nach dem Abtreffen erst bei einem neuen
Spielball wieder aufgestellt - bei Extraball wird der bei Verlust des
Spielballes erreichte Stand einfach "eingefroren".
Obwohl das mittlere Kugelauswurfloch sehr schwer zu treffen ist, geizt der
"Stars & Stripes"-Pin nicht mit Punkten oder Freispielen. So sind während
des 3. Spielballs 60.000 Bonuspunkte auf einen Schlag möglich (!!) -
erzielbar in jenem Kugelfang bei gesammelten 15.000 Bonuspunkten und
"Double Bonus" als Lochwert und nochmals Verdoppelung generell für den
letzten Ball im Spiel. Auch der "Extraball im Extraball" kann gewonnen
werden - eine wahre Flut an Spielverlängerungsoptionen!
"Spirit of 76" ist trotz der hohen Stückzahl und starken Konkurrenten wie
"Nip-It", "Fireball" oder "Wizard" gesucht und kann, bei gutem
Erhaltungszustand, beliebte elektronische Altbauflipper im Preis schlagen.