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Wizard


Zur Rockoper von The Who

Von Stefan Ulrich

Bally Wizard Bally Wizard


Mit dem "Wizard!" präsentierte Bally Mitte der 70er einen Spielautomaten, der, wie schon einige andere, eine künstlerische Schöpfung zum Thema hat.

Es geht um das Werk "Tommy" der Rockformation "The Who", einer Geschichte über einen jungen, blinden, begnadeten Flipperspieler. Dazu passend ist auf dem Backglass unter anderem das Konterfei von Roger Daltrey zu sehen.

Der Flipper bietet Einiges: die 4 "Flipflags" beispielsweise oben rechts, die durch Treffen der verschiedenen, jedem Fähnchen zugeordneten Anschießziele, umklappen ("flippen") und dann, dem auf rotem Grund aufgedruckten Wert entsprechend, über die nebenliegenden Überrollsterne, passend zum jeweiligen Fähnchen beleuchtet, gewertet werden.

Bally Wizard Gar nicht mal so einfach ist es, die linke Bahn, mit dem Drehfähnchen, zu erwischen. Geradezu fies eng ist das Anschießziel unten rechts ausgeführt: nur ein sauberer Schuß gibt fette 5000 Punkte bzw. Special, ein knappes Daneben führt oft zu Ballverlust ("Drain").

Für einen elektromechanischen Pin aus dieser Zeit bietet "Wizard!" eine Menge: Doppelbonus bis 38.000 Punkte, Freikugeln, Freispiele über Punkte, Endzahl oder Special, 3 permanent aktive Schlagtürme, 2 Slingshots, 199.000-Punkte-Zählwerke für 4 Spieler (wird der Pin "über die Uhr" gespielt, leuchtet beim jeweiligen Spieler eine "100.000" auf), eine (winzige) Creditanzeige, ein Kugelauswurfloch und allgemein hohe Punktwertungen.

Bei Bally sind die Spielpunkteanzeigen deutlich kleiner als es die Gottlieb-EM's bieten - dennoch ist der gelbe "Wizard!" ein Flipper vom Feinsten!

11.03.2003

Flipper von Bally (bis 1977)

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